Grass wehrt sich gegen Vorwürfe - weitere Diskussion

Hamburg (dpa) - Die heftige Diskussion um die Israel-Kritik von Literaturnobelpreisträger Günter Grass dauert an. Neuen Zündstoff erhält sie durch die Äußerungen des Autors. Grass wirft seinen Kritikern Kampagne, Gleichschaltung und Klischees vor. «Der Tenor durchgehend ist, sich bloß nicht auf den Inhalt des Gedichtes einlassen, sondern eine Kampagne gegen mich zu führen und zu behaupten, mein Ruf sei für alle Zeit geschädigt», sagte er in einem NDR-Interview. Widerrufen werde er auf keinen Fall, sagte er 3sat.

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