Grundrechts-Erfolg für Heiligendamm-Demonstranten

Straßburg (dpa) - Deutschland hat gegen die Menschenrechtskonvention verstoßen, weil beim G8-Gipfel in Heiligendamm zwei Studenten vorsorglich festgenommen worden sind. Zu diesem Urteil ist der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gekommen. Die beiden Aktivisten aus Jena und Berlin wurden jeweils 3000 Euro Entschädigung zugesprochen. Die Polizei hatte die heute 25 und 26 Jahre alten Männer fünf Tage lang festgehalten, bis der Gipfel im Juni 2007 zu Ende war. Begründet wurde das mit Hinweisen darauf, dass die beiden Gewalt anwenden oder Straftaten begehen wollten.

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