Heftiger Streit im irakischen Parlament - UN: 2400 Tote im Juni

Bagdad (dpa) - Während die Zahl der zivilen Opfer im Irak auf einen neuen Höchststand gestiegen ist, hat sich der Streit der Parteien in Bagdad um die künftige politische Führung weiter verschärft. Die erste Sitzung des neu gewählten Parlaments wurde nach einem heftigen Wortwechsel der Abgeordneten auf die nächste Woche vertagt. Die Mitglieder des Hauses konnten sich nicht auf einen Kandidaten für das Amt des Parlamentspräsidenten einigen. Durch die Kämpfe zwischen Armee und Isis-Extremisten wurden im Juni 2400 Menschen getötet. 1531 davon waren Zivilisten, teilte die UN-Mission im Irak mit.

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