Hendricks lotet Chancen für Atommüll-Bergung in der Asse aus

Remlingen (dpa) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist zu ihrem ersten Besuch im maroden Atommüll-Lager Asse bei Wolfenbüttel eingetroffen. Sie will sich dort über Möglichkeiten für eine milliardenschwere und bisher beispiellose Bergung der radioaktiven Abfälle informieren. Bisher ist unklar, ob dieses Vorhaben überhaupt noch realisierbar ist. Noch immer ist weitgehend unbekannt, wie es hinter den meterdicken Wänden in dem früheren Bergwerk aussieht, wo die Fässer mit mittel- und schwachradioaktiven Abfällen lagern. Pro Tag dringen rund 12 000 Liter Wasser in die Anlage ein.

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