Innenministerium ordnete Aktenvernichtung an

Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium hat noch nach dem Auffliegen der Thüringer Neonazi-Terrorzelle NSU die Vernichtung von Akten zum Thema Rechtsextremismus beim Bundesamt für Verfassungsschutz angeordnet. Einen entsprechenden Bericht der «Stuttgarter Nachrichten» bestätigten Obleute des NSU-Untersuchungsausschusses. «Wir kannten das schon aus den geheimen Akten», sagte SPD-Obfrau Eva Högl. Gemeinsam mit ihren Kollegen von Union, FDP und der Linken forderte sie einen sofortigen Stopp der Vernichtung von Akten, die für den Ausschuss relevant sein könnten.

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