Interne Querelen bei Beobachtermission in Syrien

Damaskus (dpa) - Unter den Beobachtern der Arabischen Liga ist ein Streit über den Einsatz in Syrien entbrannt. Nach dem Algerier Anwar Malik hat inzwischen auch ein Sudanese die Beobachtermission unter Protest verlassen. Die Mission hatte im Dezember begonnen und soll am 19. Januar enden. Zweck ist es, die Freilassung politischer Gefangener und den Abzug der Regierungstruppen aus den Protesthochburgen zu überwachen. Aus Sicht der syrischen Opposition ist die Mission bereits gescheitert, weil noch immer Zivilisten von den Sicherheitskräften getötet und gefoltert werden.

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