Islamisten zerstören weitere Gräber in Timbuktu

Bamako (dpa) - In der zum Weltkulturerbe zählenden Wüstenstadt Timbuktu im Norden Malis haben militante Islamisten laut Augenzeugen weitere historische Gräber zerstört. Zwei Grabstätten in der Nähe der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Djinger-ber-Moschee seien verwüstet worden, sagte ein Anwohner. Bereits vor rund zehn Tagen hatten Extremisten 7 der 16 Mausoleen in Timbuktu zerstört. Die Islamisten wollen im Norden Malis einen Staat auf Grundlage der Scharia-Gesetzgebung errichten.

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