Janukowitsch warnt vor Blutvergießen auf der Krim

Rostow am Don (dpa) - Der abgesetzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat vor einem Blutvergießen auf der Halbinsel Krim gewarnt. Was jetzt auf dem autonomen Gebiet passiere, sei eine «natürliche Reaktion» auf die Machtergreifung durch Banditen in Kiew, sagte er in der russischen Stadt Rostow am Don. Die Krim-Bewohner würden sich nicht den Nationalisten beugen, sagte Janukowitsch. Dort gebe es jetzt eine Selbstverteidigung. Die Krim solle aber mit einer erweiterten Autonomie im Bestand der Ukraine bleiben, mahnte der Politiker.

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