Jim-Studie dokumentiert Medienwelt der Jugendlichen

Mannheim (dpa) - Fast alle Jugendlichen haben ein eigenes Handy, jeder vierte ein Smartphone. Deren Besitzer haben im Schnitt 22 Anwendungsprogramme (Apps) aus dem Internet heruntergeladen, besonders häufig Programme sozialer Netzwerke und Computerspiele.

Dies ist ein Ergebnis der Jim-Studie 2011 («Jugend, Information, (Multi-)Media») des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Für die Studie werden seit 1998 jedes Jahr etwa 1200 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren befragt. Die Studie gibt unter anderem Aufschluss darüber, welchen Stellenwert klassische Medien im digitalen Zeitalter für Jugendliche haben. Wie und ob die Heranwachsenden ihre Daten im Internet schützen und wie oft sie online sind.

Die Studienreihe ist ein Projekt der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz. Die Studie wurde zusammen mit der SWR Medienforschung, der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft, der Stiftung Lesen sowie der Bundeszentrale für politische Bildung und den Landeszentralen für politische Bildung Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erstellt.

Medienpädagogischer Forschungsverbund

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