Juncker drängt EU-Staaten zu Beschluss in Flüchtlingspolitik

Straßburg (dpa) - Mit einem eindringlichen Appell hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die europäischen Staaten zur Notumsiedlung von insgesamt 160 000 Flüchtlingen aufgerufen. Schon am kommenden Montag müssten bei einem Sondertreffen der Innenminister die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden, forderte er im Europaparlament in Straßburg. Italien, Griechenland und Ungarn dürften mit der aktuellen Situation nicht alleingelassen werden. «Wir verfügen über die Mittel, um Menschen zu helfen, die auf der Flucht vor Krieg, Terror und Unterdrückung sind.»

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