Junge in USA darf nicht mehr «Messias» heißen

Washington (dpa) - Weil sein Name zu sehr an Jesus Christus erinnert, darf ein Junge im US-Staat Tennessee künftig nicht mehr Messias heißen. Die Eltern des sieben Monate alten Jungen wollten ihn Messiah Martin nennen, was ihnen nun ein Gericht untersagte. Das Wort Messias sei ein Titel, den sich nur eine Person verdient habe, und diese Person sei Jesus Christus, sagte die Richterin zur Begründung dem TV-Sender WBIR. Künftig dürfe der Junge nur noch Martin heißen. Gegen diese Entscheidung legte die Mutter Berufung ein.

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