Kartellamt sieht wenig Mittel gegen zu hohe Spritpreise

Berlin (dpa) - Im Kampf gegen überzogene Spritpreiserhöhungen sieht der oberste deutsche Wettbewerbshüter Andreas Mundt wenig geeignete Mittel. Den Stein der Weisen habe noch keiner gefunden, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes dem «Tagesspiegel». Die Branche koordiniere sich offenbar über stillschweigende Übereinkünfte, nicht über verbotene Absprachen. Gesetzliche Eingriffe sieht Mundt skeptisch. In Österreich dürften die Konzerne die Preise nur einmal am Tag erhöhen. Es sei aber umstritten, ob das etwas bringe.

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