Koalition beschließt steuerfinanzierte Aufstockung von Mini-Renten

Berlin (dpa) - Die Renten von Geringverdienern, die auch nach 40 Beitragsjahren und privater Zusatzvorsorge noch unter der Grundsicherung liegen, sollen künftig aus Steuermitteln aufgestockt werden. Das haben die Spitzen von Union und FDP beschlossen. Allerdings handelt es sich nur um einen geringen Betrag, mit dem die Rente dann etwa 10 bis 15 Euro über der Grundsicherung von durchschnittlich 688 Euro liegen dürfte. Erreicht werden damit nach Schätzungen aus Koalitionskreisen nur etwa zwei Prozent der Geringverdiener.

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