Kritik an Westerwelle-Vorschlag für Debatte über EU-Verfassung

Kopenhagen (dpa) - Der Vorstoß des deutschen Außenministers Guido Westerwelle für eine neue EU-Verfassung ist bei einer Reihe seiner europäischen Kollegen auf Kritik gestoßen. «Wir sind nicht dabei», sagte der schwedische Außenminister Carl Bildt. Innerhalb des geltenden Lissabon-Vertrages seien noch viele Entwicklungen möglich. Eine neue Verfassung sei verfrüht, sagte sein italienischer Kollege Giulio Terzi di Sant'Agata. Westerwelle hatte sich gestern für eine Diskussion über eine EU-Verfassung eingesetzt. Er plädierte auch für die Direktwahl eines «europäischen Präsidenten».

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