Lokführer des Unglückszuges wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Santiago de Compostela (dpa) - Der Lokführer des Unglückszuges von Spanien ist der fahrlässigen Tötung angeklagt worden. Der 52-Jährige wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen und auf die Hauptpolizeiwache von Santiago de Compostela gebracht. Das teilte Innenminister Jorge Fernández Díaz mit. Der Lokführer soll bis morgen Abend der Justiz überstellt werden. Er soll nach bisherigen Erkenntnissen viel zu schnell in eine Kurve gefahren sein. Warum ist noch unklar. Bei dem Unglück waren am Mittwoch 78 Menschen getötet worden.

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