Lokführer soll zu Zugunglück in Spanien vernommen werden

Santiago de Compostela (dpa) - Nach der verheerenden Zugkatastrophe mit 80 Toten in Spanien wird mit Spannung die erste Vernehmung des Lokführers erwartet. Der 52-Jährige soll sich nach Medienberichten schon heute als Beschuldigter bei der Polizei zum Unfallhergang äußern. Er hatte laut der Ermittler eingeräumt, dass der Zug auf einer Tempo-80-Strecke mit 190 Kilometern pro Stunde gefahren sei. Gewerkschaften nahmen den erfahrenen Lokführer in Schutz: Schuld sei das ungeeignete Tempokontrollsystem.

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