«Mister Euro» tritt mit Luxemburger Regierung nach Affäre ab

Luxemburg (dpa) - Wegen einer Geheimdienst-Affäre will Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker samt Regierung zurücktreten. Er wolle dem Großherzog eine Neuwahl vorschlagen, sagte Juncker nach einer siebenstündigen Debatte im Parlament. Seine Regierung zerbrach, weil der sozialdemokratische Koalitionspartner ihm in den Rücken fiel. Juncker wird im Bericht eines Untersuchungsausschusses die politische Verantwortung für ein jahrelanges Eigenleben des heimischen Geheimdienstes mit illegalen Abhöraktionen zur Last gelegt. Seit 1995 steht er an der Spitze der Luxemburger Regierung.

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