Mordfall Lena: Hilferufe verhallten ungehört

Emden (dpa) - Obwohl die pädophile Neigung des mutmaßlichen Mörders von Lena bekannt war, hat niemand das spätere Verbrechen verhindert. Der junge Mann war vor der Tat in der Psychiatrie behandelt worden. Der Chefarzt wies inzwischen eine Mitverantwortung zurück. Er sieht eine «Lücke im System». Gegen vier Polizeibeamte laufen interne Ermittlungen. Die Eltern des 18-Jährigen meldeten sich bereits 2010 bei Jugendamt und Polizei, ohne nachhaltigen Erfolg. Der junge Mann hatte am vergangenen Wochenende zugegeben, die elfjährige Lena getötet zu haben. Zur Todesursache macht die Polizei weiter keine Angaben.

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