Mutmaßlicher Wikileaks-Maulwurf fühlte sich «wie ein Tier im Käfig»

Washington (dpa) - Mit schweren Vorwürfen gegen die US-Justiz hat sich der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning erstmals seit seiner Verhaftung zu Wort gemeldet. Vor einem Militärgericht prangerte er die Haftbedingungen nach seiner Festnahme im Mai 2010 an. Er habe sich gefühlt wie ein Tier im Käfig und häufig an Selbstmord gedacht, sagte der blasse junge Mann in der Anhörung. Seine Verteidigung argumentiert, die schlechte Behandlung Mannings rechtfertige eine Strafmilderung. Mannings wird vorgeworfen, Wikileaks während seiner Stationierung im Irak mit Tausenden geheimen Dokumenten versorgt zu haben.

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