Nato berät über Militärpräsenz im Osten - Russland will UN-Resolution

Brüssel (dpa) - Als Folge der Ukraine-Krise beraten die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten heute in Brüssel über eine stärkere Militärpräsenz in den östlichen Mitgliedsstaaten. Vor allem Polen sowie Litauen, Lettland und Estland wünschen sich angesichts der möglichen Bedrohung durch Russland mehr Schutz. Wegen des Blutvergießens in der Ostukraine hat Russland im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf eingebracht. Der Text fordert ein sofortiges Ende der Gewalt, einen Beginn von Verhandlungen und Fluchtkorridore für Zivilisten. Die USA kritisierten das Papier als «heuchlerisch».

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