Niedersachsen beteiligt sich nicht an Schlecker-Hilfe

Hannover (dpa) - Niedersachsen hat als erstes Bundesland eine Beteiligung an der Schlecker-Transferlösung abgelehnt. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Hannover mit. Als Gründe wurden Unzuverlässigkeit der Daten des Insolvenzverwalters und Zweifel am Fortführungskonzept genannt. Mit der Transfergesellschaft sollen 11 000 Schlecker-Beschäftigte, die entlassen werden sollen, sechs Monate lang weitergebildet und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden. Sachsen hat sich bisher skeptisch geäußert, alle anderen Länder haben zugestimmt.

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