Portugal verlässt den EU-Rettungsschirm

Lissabon (dpa) - Portugal verlässt heute nach drei Jahren den EU-Rettungsschirm. Die konservative Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho will den Ausstieg zum Anlass nehmen, um in Lissabon nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung ihre «mittelfristige Strategie» bekanntzugeben. Die internationalen Geldgeber hatten dem ärmsten Land Westeuropas auch zuletzt gute Fortschritte bei den Sanierungsbemühungen bescheinigt. Wie zuvor Irland entschied sich auch Portugal für einen «sauberen Austritt»: Lissabon will keine Kreditlinie für den Notfall beantragen.

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