Saatgut-Depot in der Arktis in Gefahr
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Ein Hinweisschild weist auf die Pflanzen-Arche hin. Foto: Jens Büttner
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Longyearbyen (dpa) - Ein als besonders sicher geltendes Saatgut-Depot in der Arktis ist vom Klimawandel bedroht und soll besser geschützt werden.

Im «Global Seed Vault» auf der Inselgruppe Spitzbergen lagern Pflanzensamen aus der ganzen Welt bei Minusgraden, um im Falle von Naturkatastrophen oder auch Kriegen auf sie zurückgreifen zu können. Doch nach starken Regenfällen und Schneeschmelze wegen einer Hitzewelle war im vergangenen Oktober Wasser in einem Zugangstunnel entdeckt worden, wie die Behörden in Norwegen mitteilten. Saatgut sei dabei nicht beschädigt worden.

Nun werden den Angaben zufolge unter anderem wasserdichte Schutzwände gebaut, Wärmequellen in dem Tunnel entfernt und Entwässerungsgräben ausgehoben. Die im Jahr 2008 eröffnete Samenkammer liegt in einer stillgelegten Kohlegrube außerhalb der Stadt Longyearbyen. Ein futuristisch anmutender Eingang führt ins Innere. Dort können bis zu 2,5 Milliarden Samen aufbewahrt werden. Im März wurde auch ein Archiv für wichtige Dokumente aus aller Welt eingerichtet.

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Regale mit Kunststoffboxen, in denen wasserdicht in Aluminiumbeuteln verpackt immer vierhundert Beutel mit Pflanzensamen lagern. Foto: Jens Büttner
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Die Genbank befindet sich in der Nähe von Longyearbyen auf Spitzbergen. Foto: Jens Büttner
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Der Eingang zur internationalen Genbank "Global Seed Vault". Foto: Jens Büttner
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