Serbische Regierung wankt wegen Mafiakontakten

Belgrad (dpa) - Nach der klaren Absage des serbischen Regierungschefs Ivica Dacic an Neuwahlen bleibt die Koalition in der Krise. Die Regierung sei wegen angeblicher Mafiakontakte führender Politiker und Beamter in ihren Grundfesten erschüttert, berichteten Zeitungen. Es werde möglicherweise vorzeitige Parlamentswahlen geben. Dacic hatte frühere Kontakte zum Drogenclan eines serbisch-montenegrinischen Mafiabosses bestätigt. Er habe damals als Innenminister aber nicht gewusst, dass sein Kontaktmann ein hochrangiges Mitglied der Organisierten Kriminalität war.

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