Staatsanwaltschaft prüft Sozialabgaben-Praxis im Bundestag

Berlin (dpa) - Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt im Bundestag wegen der Beschäftigung von Scheinselbständigen. Die Parlamentsverwaltung habe für insgesamt 40 Mitarbeiter jahrelang keine Sozialabgaben bezahlt, obwohl diese abhängig beschäftigt gewesen seien, meldet die «Süddeutsche Zeitung». Das Blatt beruft sich unter anderem auf die Deutsche Rentenversicherung. Es geht um Honorarkräfte des Referats Öffentlichkeitsarbeit und Besucherdienst des Bundestages, die etwa bei Messen die Arbeit des Parlaments vorgestellt haben.

SOCIAL BOOKMARKS