Südkoreas Regierung will nach Fährunglück die Küstenwache auflösen

Seoul (dpa) - Als Folge des Fährunglücks mit rund 300 Toten vor mehr als einem Monat in Südkorea hat Präsidentin Park Geun Hye die Auflösung der Küstenwache angekündigt. Auch entschuldigte sich die Staatschefin im Fernsehen erneut für die heftig kritisierten Rettungsmaßnahmen der Behörden nach der Havarie der «Sewol» am 16. April. Die Regierung war nach der Katastrophe stark unter Druck geraten. Insbesondere die Familien der Opfer kritisieren die Behörden, nicht genug für die Rettung der Insassen getan zu haben. Bei dem Unglückkamen mindestens 286 Menschen ums Leben.

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