Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Länder lehnen Tarifforderungen ab

Berlin (dpa) - Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst haben die Länder die Forderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Die verlangten 5,5 Prozent mehr Geld seien realitätsfern, sagte ihr Verhandlungsführer, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn. Die Beschäftigten erwarteten eine deutliche Reallohnsteigerung, sagte dagegen Verdi-Chef Frank Bsirske. Der Verhandlungsführer des Beamtenbundes, Willi Russ, forderte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf, umgehend ein verhandelbares Angebot auf den Tisch zu legen. 

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