Türkische Kehrtwende: Ankara erklärt IS den Krieg

Ankara (dpa) - Die Türkei hat erstmals Stellungen des Islamischen Staates in Syrien bombardiert und damit ihre jahrelange Zurückhaltung gegenüber der Terrormiliz beendet. Alle angegriffenen IS-Ziele seien zerstört worden, sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben dabei neun IS-Kämpfer, zwölf weitere seien verletzt worden. Zugleich drohte Davutoglu mit weiteren Schlägen. Zudem gab Ankara dem Drängen der USA nach und will nun die Nutzung des Nato-Luftwaffenstützpunktes Incirlik in der Südtürkei für US-Kampfeinsätze gegen den IS erlauben.

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