UN: Regierungstruppen und Rebellen in Syrien foltern systematisch

Genf (dpa) - Im syrischen Bürgerkrieg foltern Regierungstruppen und Rebellen ihre Gefangenen nach UN-Angaben systematisch und skrupellos. Gefangenen werde auch immer wieder sexuelle Gewalt angetan, heißt es in einem Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte. Der Bericht stützt sich auf Zeugen sowie Opfer, die entkommen konnten. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay forderte Regierung und Rebellen auf, die Misshandlungen einzustellen. Folter sei ein Kriegsverbrechen. Die systematische Anwendung in Syrien komme Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleich.

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