US-Ministerium: Halliburton vernichtete Beweise nach Öl-Katastrophe

Washington (dpa) - Das US-Unternehmen Halliburton Energy Services gesteht laut US-Justizministerium, nach der Katastrophe auf der Ölplattform «Deepwater Horizon» 2010 Beweise vernichtet zu haben. Das Unternehmen, das bei den Bohrarbeiten auf der Plattform beteiligt war, habe zugesagt, bei einem geplanten Verfahren auf schuldig zu plädieren, teilte das Ministerium mit. Halliburton sei bereit, eine entsprechende Strafe zu zahlen. Es habe zudem freiwillig 55 Millionen Dollar an die National Fish and Wildlife Foundation gezahlt.

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