USA befürchten Gewaltwelle nach Massaker in Afghanistan

Washington (dpa) - Wegen des blutigen Amoklaufs eines US-Soldaten in Afghanistan befürchtet die US-Regierung eine Welle gewaltsamer Proteste. Es sei klar, dass hier ein Potenzial existiere, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums. Die US-Botschaft in Kabul habe schon vor anti-amerikanischen Protesten in den kommenden Tagen gewarnt. Der festgenommene US-Soldat hatte in der Nacht zu gestern im Süden Afghanistans 16 Zivilisten ermordet. Darunter waren nach afghanischen Angaben neun Kinder und drei Frauen.

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