Verband protestiert gegen Durchsuchung bei Journalisten

Berlin (dpa) - Maulwurf bei der Berliner Polizei: Die Durchsuchung von Büro und Wohnung eines Reporters der «Berliner Morgenpost» stößt beim Journalistenverband DJU auf heftige Kritik. Die Aktion der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit der Suche nach einer undichten Stelle bei der Polizei sei vollkommen überzogen. Sie stelle offenbar einen rechtswidrigen Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Pressefreiheit und das Redaktionsgeheimnis dar. Die Ermittler werfen dem Chefreporter vor, einem Polizisten Geld für Informationen gezahlt zu haben.

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