Vergleich zwischen Lokführern und Bahn geplatzt

Frankfurt/Main (dpa) - Der angestrebte Vergleich zwischen den streikenden Lokführern und der Deutschen Bahn ist geplatzt. Vor dem Arbeitsgericht Frankfurt/Main konnten sich die Parteien nach mehr als fünf Stunden Verhandlung nicht auf einen gemeinsamen Wortlaut einigen. Die GDL wollte festgeschrieben haben, dass bei der Bahn mehrere unterschiedliche Tarifverträge möglich sein könnten. Der Anwalt der Bahn lehnte das ab. Das Gericht muss nun über den ursprünglich von der Bahn eingereichten Antrag auf Einstweilige Verfügung entscheiden, um den Lokführerstreik zu stoppen.

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