Verteidigung: Wikileaks-Informant Manning war ein Gutmensch

Fort Meade (dpa) - Schlussplädoyer im Fall Manning: Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning war nach den Worten der Verteidigung ein Idealist und ein Gutmensch, der Kriegsgräuel im Irak enthüllen wollte. «Er war ein junger Mann, naiv, aber mit guten Absichten», sagte der Verteidiger David Combs in seinem Schlussplädoyer vor dem Militärgericht in Fort Meade bei Washington. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft Manning als Verräter bezeichnet, der den USA habe schaden wollen. Ein Urteil wird in Kürze erwartet.

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