Weltbank warnt vor dauerhaft hohen Nahrungsmittelpreisen

Washington (dpa) - Trotz stabiler Nahrungsmittelpreise in den vergangenen Monaten sieht die Weltbank keine Entspannung bei dem Problem. Die Lage an den Märkten sei immer noch schwierig, teilte die internationale Entwicklungsorganization in ihrem regelmäßigen Bericht in Washington mit. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Preise heute im Schnitt sieben Prozent höher, bei Getreide seien es sogar zwölf Prozent mehr. Das entspräche sogar annähernd dem Rekordpreis aus dem Jahr 2008. Von den Auswirkungen der Lebensmittelknappheit seien hauptsächlich die ärmsten Regionen der Welt betroffen.

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