Zeitung: Bundesregierung schönt ihren Armutsbericht

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat aus dem Entwurf ihres Armutsberichts kritische Passagen zum Auseinanderdriften der Einkommen gestrichen. Das berichtet die «Süddeutscher Zeitung». Gegenüber der ersten Fassung vom September fehle im überarbeiteten Entwurf vom 21. November der Satz «Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt», berichtet die Zeitung. Aussagen über steigende Löhne im oberen Bereich und sinkende im unteren Bereich seien ebenso getilgt worden wie solche über ein verletztes Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung.

SOCIAL BOOKMARKS