Zeitung: Schweiz stellt Verfahren zu NSU-Mordwaffe ein

Zürich (dpa) - Die Schweizer Justiz soll planen, das Verfahren im Zusammenhang mit einer Waffe für die NSU-Mordanschläge einzustellen. Das Verfahren wegen Beihilfe zu Mord und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung gegen zwei Männer werde nicht zu Anklagen führen, berichtet der Zürcher «Tages-Anzeiger». Es soll zu wenig Beweise geben. Die beiden Männer waren verdächtigt worden, in der Schweiz eine Pistole besorgt zu haben, mit der neun der zehn Opfer der Rechtsterroristen umgebracht worden waren.

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