Warnstreiks im öffentlichen Dienst in mehreren Ländern
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Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Hamburg demonstrieren in der Hamburger Innenstadt. Foto: Daniel Bockwoldt
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Köln/Kiel (dpa) - Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst spitzt sich zu. Mit Warnstreiks in mehreren Ländern erhöhten die Gewerkschaften am Montag den Druck auf die Arbeitgeberseite, wie mehrere Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

In Norddeutschland begannen am Morgen ganztägige landesweite Warnstreiks, an denen sich Beschäftigte zahlreicher Hamburger Behörden sowie sämtlicher Landesverwaltungen in Schleswig-Holstein beteiligten.

In mehreren Städten waren Kundgebungen geplant. In Nordrhein-Westfalen legten Beschäftigte der Kliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Köln ihre Arbeit nieder. In Thüringen waren unter anderem Lehrer sowie Mitarbeiter des Universitätsklinikums Jena zu Warnstreiks aufgerufen.

In dem Tarifkonflikt fordern Gewerkschaften wie Verdi und der Beamtenbund dbb für die Beschäftigten der Länder sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die dritte Tarifrunde ist für den 28. Februar und 1. März geplant. Die Gegenseite hält die Forderungen für überzogen. «Ich schließe im Moment auch eine Eskalation nicht aus», sagte Verdi-Chef Frank Bsirske den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Hessen ist an den Verhandlungen nicht beteiligt.

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Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder sechs Prozent mehr Geld. Foto: Daniel Bockwoldt
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Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Hamburg ziehen durch die Innenstadt und halten Schilder mit der Aufschrift «Gerechtigkeit». Foto: Daniel Bockwoldt
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Mit einem Warnstreik der Tarifbeschäftigten der Stadt Hamburg haben Gewerkschaften den Druck vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder verschärft. Foto: Daniel Bockwoldt
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Die Figur des ehemaligen Kieler Bürgermeisters Asmus Bremer wurde von streikende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ausstaffiert. Foto: Carsten Rehder
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