18-Jähriger stirbt durch Stromschlag
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Das Blaulicht eines Streifenwagens leuchtet. Foto: Stefan Puchner/Archiv
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Troisdorf (dpa/lnw) - Ein 18-Jähriger hat beim Klettern auf einem Güterwaggon einen tödlichen Stromschlag erlitten. Der junge Mann sei am Morgen am Güterbahnhof Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) zu nah an die Oberleitung gekommen, durch die 15 000 Volt flossen, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn hatte eigenen Angaben zufolge einen Lichtbogen gesehen. Der 18-Jährige fiel brennend von dem Kesselwagen. Er starb noch an der Unfallstelle.

Zunächst war unklar, warum der junge Mann auf den Waggon geklettert war. Seine beiden Begleiter, 17 und 20 Jahre alt, erlitten einen Schock und befinden sich in psychologischer Behandlung, erklärte eine Sprecherin der Bundespolizei. Bei ähnlichen Unfällen kommen immer wieder Menschen ums Leben. Für einen Stromschlag ist kein direkter Kontakt zu der Leitung nötig. Schon eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern könne tödlich sein, erklärte die Behörde.

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