22 000 neue Stellen durch grüne Technik
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Christina Schulze Föcking (CDU) ist zu sehen. Foto: Caroline Seidel
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Essen (dpa/lnw) - Klimafreundliche Produkte wie Luftfilter, Recyclinganlagen oder Energiesparsysteme werden zunehmend zum Jobmotor für Nordrhein-Westfalen. 2016 seien in der Umweltwirtschaft rund 368 000 Beschäftigte tätig gewesen, sagte NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) am Dienstag in Essen. Das sind 22 000 mehr als ein Jahr zuvor und gut fünf Prozent aller Beschäftigten im Land.

NRW sei bundesweit der größte Anbieter von solchen grünen Technikprodukten. Ein hoher Anteil werde exportiert, sagte die Ministerin. Unternehmen in NRW entwickeln etwa neuartige Filter, um den Schadstoffausstoß von Stahlwerken zu verringern, moderne Elektrofahrzeuge oder Software zur Präzisionssteuerung von landwirtschaftlichen Maschinen.

Das Wachstumspotenzial bleibe auch künftig groß, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos AG, das die Branche im Auftrag des Ministeriums untersucht hatte.

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