239 schwere Bomben entschärft

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Experten der Kampfmittelräumdienste haben im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen 239 Bomben mit einem Einzelgewicht von mindestens 50 Kilogramm entschärft. Zufallsfunde spielen dabei eine immer geringere Rolle. «Häufig finden wir Bomben durch Luftbilder der Alliierten», erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag in Düsseldorf laut einer Mitteilung bei der Vorstellung des Gefahrenabwehrberichts 2012. Das Land zahlte 13,6 Millionen Euro, um Kampfmittel zu beseitigen und für die Modernisierung der Entsorgung. Einmal verlief die Entschärfung nicht glimpflich: In Viersen musste eine Bombe mit tückischem Säurezünder gesprengt werden, ein Straßenzug wurde verwüstet.

Kampfmittelbeseitigung in NRW

Pressemitteilung

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