3,6 Millionen bei Düsseldorfer Rheinkirmes

Düsseldorf (dpa/lnw) - Etwas kleiner als erhofft, aber ruhig und sicher fiel die Düsseldorfer Rheinkirmes in diesem Jahr aus. Mit 3,6 Millionen Besuchern rechneten die Veranstalter bis zum Abschluss am Sonntagabend. Im vergangenen Jahr waren es noch 4,2 Millionen gewesen. Aber die «Größte Kirmes am Rhein» hatte diesmal eine unschlagbare Konkurrenz, nämlich das WM-Endspiel vor einer Woche. Außerdem wies die Stadt Düsseldorf in ihrer Bilanz auf die Hitze hin, die vor allem an den Nachmittagen Besucher kostete.

Als Erfolg werteten die Kirmesmacher das Sicherheitskonzept. Unter anderem für das beliebte Feuerwerk am Freitagabend wurde die «Kirmesstadt» auf 165 000 Quadratmeter mit 300 Schaustellern zur «Einbahnstraße»: Die Gäste wurden gleich am Eingang durch Schilder nur in eine Richtung gewiesen. Dadurch habe sich der Besucherstrom an keiner Stelle geballt, teilte die Stadt mit.

Auch die Kriminalität hielt sich in Grenzen - 15 Taschendiebstähle wurden in den zehn Tagen angezeigt. Arbeit hatten die Abschleppdienste, die 220 falsch geparkte Autos aus dem Weg schafften. Das waren aber nicht einmal halb so viele wie 2013. 80 Prozent der Kirmesbesucher kamen ohnehin mit Bus und Bahn. 200 Mal wurden Feuerwehr und Sanitäter gerufen, 44 Menschen mussten ins Krankenhaus.

Mit der «Cranger Kirmes» im Ruhrgebiet, die im vergangenen Jahr vier Millionen Besucher hatte, konkurriert die Rheinkirmes um den Titel des größten Volksfestes in Nordrhein-Westfalen.

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