47 Menschen 2012 in NRW ertrunken: DLRG rettete 17 vor sicherem Tod

Dortmund (dpa/lnw) -  In NRW sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 47 Menschen ertrunken. Rettungsschwimmer hätten 17 Menschen vor dem sicheren Tod bewahrt, teilte die DLRG Westfalen am Dienstag in Dortmund mit. Insgesamt griffen die Retter fast 2000 Mal bei Wassersportunfällen ein. Häufigste Unglücksorte waren Flüsse, Seen und Kanäle. Besonders betroffen sei die Gruppe der Männer über 50 gewesen. Bundesweit seien 383 Badetote gezählt worden. Um die Zahl der Opfer weiter zu senken, fordert die DLRG den Erhalt und Ausbau von Bädern, die Förderung der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung und den vermehrten Einsatz von Rettungsschwimmern an Seen und Flüssen.

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