515 Corona-Fälle in NRW: Zahl steigt weiter
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Ein Mitarbeiter eines Labors hält einen Ständer mit diversen Rachenabstrichröhrchen in den Händen. Foto: Felix Kästle/dpa/Archiv
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW ist am Montag (Stand: 10.00 Uhr) auf 515 gestiegen. Das sind 31 mehr als am Vortag, wie aus den Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums hervorging. Die Zahl aus dem am stärksten betroffenen Kreis Heinsberg betrug am Montagmorgen 292. Der Kreis erwartete für den Nachmittag «einen Schwung» weiterer Testergebnisse, wie Sprecherin Jennifer Grünter sagte. Bundesweit gab es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Montag (Stand: 08.00 Uhr) 1112 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Das Uniklinikum Münster wies Medienberichte zurück, wonach ein eingelieferter Corona-Patient lebensbedrohlich erkrankt sei. Der Patient sei über die Notaufnahme ins Klinikum gekommen und positiv getestet worden. Aufgrund einer Nierentransplantation vor einigen Jahren sei er zur weiteren Beobachtung auf einer Isolierstation außerhalb des Zentralklinikums untergebracht. Er sei in einem guten Zustand und zu keiner Zeit lebensbedrohlich erkrankt.

Die Universitätskliniken Aachen und Essen machten am Montag keine neuen Angaben zum Zustand der Coronavirus-infizierten Patienten, die in den vergangenen Tagen in kritischer Verfassung eingeliefert worden waren. Das Uni-Klinikum Düsseldorf verwies weiter auf frühere Angaben, wonach der Zustand des ersten Coronavirus-Patienten in NRW unverändert ernst sei.

Den Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), auf nicht notwendige Reisen in besonders betroffene Regionen auch in Nordrhein-Westfalen zu verzichten, kommentierte der Kreis Heinsberg zunächst nicht. Dort konzentriere man sich auf die aktuelle Lage mit ganz anderen Fragen, sagte Grünter.

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