A33-Teilstück eröffnet: Lücke zu Niedersachsen wird kleiner
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Die Trasse eines Abschnittes des Autobahn-Teilstück der A33. Foto: Friso Gentsch
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Bielefeld (dpa/lnw) - Der erste Autofahrer war Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU): Auf dem neuen Teilstück der Autobahn 33 zwischen Steinhagen und Bielefeld rollt seit Mittwoch der Verkehr. Nach acht Jahren Bauzeit des 7,9 Kilometer langen Autobahnabschnitts zwischen den Anschlussstellen Künsebeck und Bielefeld-Zentrum schrumpft die bestehende Lücke der Verkehrsader zwischen dem niedersächsischen Osnabrück und Ostwestfalen. Auch Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (beide CDU) kamen zur Freigabe des 123,4 Millionen Euro teuren Autobahnstücks. Viele Schaulustige standen mit ihren Wagen Schlange, um zu den ersten zu gehören, die über den neuen Asphalt fahren.

Die A33 wurde in den 1960er Jahren als wichtige Nord-Süd-Verbindung geplant. Bei Paderborn und in Niedersachsen ist sie seit Jahrzehnten befahrbar, doch zwischen Borgholzhausen im Teutoburger Wald und Bielefeld klafft noch immer eine Lücke von nun noch immer rund 19 Kilometern. Bis diese komplett geschlossen ist, müssen sich Auto- und Lastwagenfahrer noch gedulden: Ende 2018 soll die Strecke dann weiter westlich bis Halle, ein Jahr später bis Borgholzhausen eröffnet werden.

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