Ablauf der Massenkarambolage im Nebel aufgeklärt

Münster/Borken (dpa/lnw) - Fünf Tage nach der tödlichen Massenkarambolage von 51 Fahrzeugen im Münsterland haben die Ermittler den Hergang der Tragödie weitgehend rekonstruiert. Demnach fuhr das Auto eines Ehepaars mit zwei Kindern in einer plötzlich auftretenden Nebelbank auf der Autobahn 31 bei Heek auf den Wagen eines Niederländers auf. Damit begann die Kettenreaktion, an deren Ende drei Menschen tot und 35 Menschen verletzt waren. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Münster mit.

Zunächst hätten vier Fahrzeuge hinter den Unfallautos noch rechtzeitig angehalten. Jedoch konnten die Fahrer von 20 Fahrzeugen hinter ihnen nicht mehr bremsen und krachten ineinander, gefolgt von einer Gruppe von zwei Dutzend Wagen.

Mitteilung der Polizei

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