Abstand bei Bruttoverdiensten in NRW 2020 verringert
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Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Haufen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw)- Der Unterschied bei den Bruttoverdiensten in NRW zwischen leitenden Angestellten und ungelernten Kräften ist im Jahr 2020 etwas kleiner geworden. Eine solche Entwicklung sei erstmals seit 2015 - dem Jahr der Mindestlohn-Einführung - zu verzeichnen, berichtete das Statistische Landesamt am Freitag zum Tag der Arbeit am 1. Mai.

Der Abstand beim Bruttojahresverdienst habe sich im vergangenen Jahr im Durchschnitt um 938 Euro verringert, hieß es: Leitende Angestellte kamen 2020 auf 101 501 Euro und hatten damit 73 722 Euro brutto mehr als ungelernte Kräfte, die 27 779 Euro erhielten.

Die Bruttojahresverdienste aller vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer lagen mit durchschnittlich bei 53 143 Euro und damit um 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Sowohl leitende Angestellte als auch ungelernte Kräfte erhielten laut Landesamt 1,2 Prozent brutto weniger Geld als 2019. In absoluten Zahlen bedeutet das einen stärkeren Rückgang bei den leitenden Angestellten, was den Einkommensunterschied verkleinerte. Fachkräfte mussten ein Minus von 1,0 Prozent auf 43 350 Euro hinnehmen.

Nur bei «herausgehobenen» Fachkräfte kam es zu einem Plus von 1,1 Prozent auf 63 416 Euro. Und «angelernte» Kräfte konnten im Schnitt einen Zuwachs von 0,5 Prozent auf 35 043 Euro brutto verbuchen.

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