Ärzte in Schutzanzügen: Verlegung auf Isolierstation geübt
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Ärzte, Sanitäter und Feuerwehrleute simulierten einen Sicherheitstransport. Foto: Marius Becker
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Etwa 50 Ärzte, Sanitäter und Feuerwehrleute haben am Donnerstag den Sicherheitstransport eines Patienten auf die Sonderisolierstation einer Klinik geübt. Im Rahmen der mehrstündigen Übung wurde die Verlegung aus einem Krankenhaus auf die Spezialstation der Universitätsklinik Düsseldorf simuliert. Diese Station kann komplett von der Außenwelt abgeriegelt werden und ist die einzige dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Zahlreiche Maßnahmen schützen Ärzte und Pfleger. Unterdruck in der Raumluft soll einen Übertritt gefährlicher Keime vermeiden. Die Abwässer werden aufgefangen und sterilisiert. Das Personal trägt Schutzanzüge und muss nach jedem Kontakt mit Patienten in einer gesicherten Schleuse unter eine Sicherheitsdusche.

2016 waren auf der Station Patienten wegen Verdachts auf Infektion mit dem lebensbedrohlichen Lassa-Virus behandelt worden. Der Verdacht hatte sich nicht bestätigt.

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