Ärztekammer Westfalen-Lippe gegen Einheitsversicherung

Münster (dpa/lnw) - Gegen eine Einheitsversicherung hat sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe ausgesprochen. Vor der Bundestagswahl stellte Theodor Windhorst am Montagabend in Münster einen Sieben-Punkte-Katalog vor, in dem die Kammer zusammen mit den ärztlichen Verbänden ihre Forderungen an die Politik festlegt. Einer der Schwerpunkte ist der Erhalt des Versicherungssystems mit der Wahlfreiheit der Patienten für die private Krankenversicherung (PKV). «Ich möchte aber Veränderungen bei der PKV. So bin ich für bessere Wechselmöglichkeiten innerhalb der Kassen und die Abschaffung der Gesundheitsuntersuchung», sagte Windhorst. Vereinzelt würden Kassen jetzt bereits darauf verzichten. Nach dem Anstieg von Masern-Infektionen in den vergangenen Monaten sprach sich der Ärztepräsident für eine Impfpflicht aus.

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