Ahaus wieder als Lager für Atommüll aus Jülich im Gespräch

Düsseldorf (dpa/lnw) - Wo der Atommüll aus dem Forschungsreaktor Jülich landen soll, ist auch kurz vor Jahresende weiter nicht entschieden. Das Forschungszentrum (FZ) will nun aber als «reine Vorsichtsmaßnahme» auch die Voraussetzungen für Transport und Einlagerung im Zwischenlager Ahaus schaffen. Ein FZ-Sprecher sagte am Montag, es gebe keinen neuen Sachstand und es bleibe auch dabei, dass der schnellste Weg zur Räumung des Jülicher Zwischenlagers eine Rückführung der Brennelemente in die USA wäre. Allerdings: Ob das geht, wird erst nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung in den USA im Frühjahr 2015 klar sein. Zur «Risikominimierung» sollten auch die Voraussetzungen für Ahaus als «Plan B» geschaffen werden.

Das NRW-Wirtschaftsministerium hatte als atomrechtliche Aufsichtsbehörde angeordnet, das Lager in Jülich unverzüglich zu räumen, weil es nicht als erdbebensicher gilt.

Pressemitteilung Forschungszentrum Jülich

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